Sonntag, 8. März 2015

|Rezension| Das Schicksal ist ein mieser Verräter von John Green





Preis: € 16,90[D]
Einband: Gebundene Ausgabe
Seitenanzahl: 288
Reihe: Einzelband
Verlag: Hanser


Inhalt:
Hazel Grace Lancaster hat Krebs, ohne Chance auf Heilung, aber ein Medikament schenkt ihr eine unbestimmte Zeit zum Leben. In einer Selbsthilfegruppe lernt sie Augustus Waters kennen, der seinen Krebs bereits besiegt hat. Sie tauschen ihre Lieblingsbücher aus und als Hazel verkündet, dass ihr größter Traum wäre, ihren Lieblingsautor, der zurückgezogen in Amsterdam lebt, zu treffen, versucht Gus alles, um ihr ihren Wunsch zu erfüllen. Beide lernen im Hier und Jetzt zu leben und es in vollen Zügen zu genießen. Doch das Schicksal ist ein mieser Verräter und das Leben ist keine Wunscherfüllmaschine.


Personen:
Hazel Grace Lancaster ist gerade so dem Tod entwichen und darf für unbestimmte Zeit ihr Leben fortführen. Ihre Liebe zur Literatur gibt ihr einen Blick auf die Welt, wie es nur wenige in ihrem Alter haben. Mit sehr viel Weisheit analysiert sie das Leben und die Nebenwirkungen des Sterbens. Sie ist ein fröhlicher Mensch, der immer weiter kämpft. Sie ist rücksichtsvoll und möchte die Menschen in ihrem Umfeld nicht verletzen.
Augustus (Gus) Waters liebt Metaphern, ist attraktiv und ist sich dies auch bewusst. Er ist sehr lustig und baut seine Freunde gerne wieder auf, indem er sie zum lachen bringt. Sein Ziel im Leben ist es eine Spur zu hinterlassen und nicht als ein unbedeutender Mensch zu sterben. Seine größte Angst ist es vergessen zu werden. Jedoch sieht er die Welt sehr optimistisch, voller Hoffnung und mit ihren Symbolen.

Meinung: 
Das Buch war sehr witzig und lehrreich, jedoch auch traurig und poetisch geschrieben, was das Lesen aber auch manchmal etwas erschwert hat. ich fand zwischen den Seiten viele Lebensweisheiten, die mich sehr berühren. Das Schicksal ist ein mieser Verräter beinhaltet eine tolle und tragische Liebesgeschichte. Durch die Ich-Perspektive von Hazel konnte ich unglaublich gut mit ihr Mitfühlen und sich mit ihr identifizieren, auch wenn ich das Schicksal, was sie erleidet, nicht persönlich kenne und nicht mit ihr teile. John Green beschreibt ihre Gefühle und erläutert ihre Situation so begeisternd, dass man alles nachvollziehen kann. Ich konnte mich mit den Gefühlen, die Höhen und Tiefen hatten, mitreißen lassen und ich wurde nachdenklich gestimmt, dass ich Glück habe eine gesunde Familie und Freunde zu haben und dass man das Leben und die Liebe genießen sollte.

Fazit: 
Das Schicksal ist ein mieser Verräter ist eine unglaubliche, emotional berührende Liebesgeschichte mit Höhen und Tiefen, die jeder gelesen haben muss. Ein Karussell der Gefühle und sehr lehrende und augenöffnende Geschichte mit liebenswerten und authentischen Charakteren.








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