Sonntag, 22. März 2015

|Rezension| Godspeed-Die Ankunft von Beth Revis





Preis: € 19,95[D]
Einband: Gebunden
Seitenanzahl: 487
Reihe:  Godspeed 3/3
Verlag: Dressler

Verlag | Amazon



Inhalt:
Amy und Junior sind endlich auf der Zentauri-Erde gelandet, doch sie müssen einen großen Teil der Bewohner der Godspeed zurücklassen.
Sofort taut Amy die Menschen von der Erde, die vor dem Start der Godspeed eingefroren worden sind, auf, unter ihnen ihre Eltern.
Die Menschen von der Erde und vom Schiff wollen gemeinsam den neuen Planeten erkunden, doch ihr fehlendes Vertrauen zueinander sorgt für Konflikte innerhalb ihrer Kolonie, aber auch etwas anderes auf dem Planeten hat es auf sie abgesehen und fordert Todesopfer.
Amy und Junior müssen sich schnell etwas einfallen lassen, um die Kolonie zu retten, dabei müssen sie Risiken eingehen und sich fragen, ob sie kämpfen müssen, um hier leben zu können.


Personen:

Amy ist überglücklich, da sie wieder mit ihren Eltern zusammen und nicht mehr von Wänden umgeben ist. Doch ihr Vater ist jetzt das Oberhaupt der Kolonie und hat für sie vorerst nicht viel Zeit, denn er muss sich um das Überleben der Bevölkerung kümmern. Sie wird ihrem Vater gegenüber immer misstrauischer und vermutet, dass er etwas vor ihnen geheim hält.
Amy sieht den neuen Planeten schnell als zu Hause und hat furchtbar Angst wegen der bestehenden Bedrohung ihre neue Heimat wieder zu verlieren.
Sie versucht stets das Richtige zu tun, auch wenn das heißt, sich ihren Eltern zu widersetzen.
Junior versucht den Respekt, der ihm als Anführer des Raumschiffes gebührt, zu gewinnen. Durch die strikten Regeln der Erdbewohner fühlt er sich verpflichtet seine Leute in Schutz zu nehmen und zu verpflegen.
Er ist neugierig auf den neuen Planeten, vermisst aber auch sein altes zu Hause und macht sich wegen den vielen Zurückgelassenen ein schlechtes Gewissen.
Mit Amy fühlt er sich wohl und zu Hause und er wird eifersüchtig, als sie viel mit dem wenig älteren Soldaten von der Erde zu tun hat.

Meinung:

Die Handlung knüpft direkt an den zweiten Teil an und ist von Anfang an spannend.
Beth Revis hat in diesem Teil eine neue Welt erschaffen, die mich neugierig machte und sehr der Erde ähnelt, aber irgendwie auch so anders war. Sie hat sie sehr schön und realistisch vorstellbar beschrieben und trotzdem genug Freiheit für eigene Fantasien und Vorstellungen gelassen.
Die Spannung ist durchgängig gegeben, da immer wieder Hinweise und neue Bedrohungen auftreten, wodurch ich das Buch sehr schnell und flüssig lesen konnte.
Ich fand toll, dass neben den ganzen Ereignissen die Liebesgeschichte zwischen Amy und Junior nicht unterging und ich so auch im finalen Teil der Trilogie ihre Beziehung schwärmend und durch den neuen Verehrer Amys auch angespannt verfolgte.
Die Geschichte hatte einige überraschende Wendungen und Plot-twists, die die Handlung noch spannender machten.
Auch gegen Ende gab es noch einmal eine überraschende Wendung, die Spannung stieg ins unermessliche und wie eigentlich auch schon die ganze Zeit, packten mich am Ende die Emotionen. Es war nervenaufreibend und zum Verzweifeln!
Eines der besten und ergreifendsten Enden einer Buchreihe, die ich je gelesen habe, sodass sogar Freudentränen mich überwältigten, obwohl ich eher hätte traurig sein müssen, da dieses Abenteuer zu Ende ist.

Fazit:

Revis zeigt mit diesem Buch, dass sie talentiert und sehr kreativ ist und hat einen sehr grandiosen Job und Godspeed zu einer meiner Lieblingsreihen gemacht. Das besondere an dieser Reihe ist wohl, dass es nicht nur ein Dystopie ist, sondern auch Science-Fiction-Elemente beinhaltet.
Zuerst wollte ich dem Buch nur 4 Sterne geben, aber das Ende hat mich so gefesselt, dass ich ihm einfach 5 Sterne geben musste!
„Godspeed“ ist eine wundervolle Reihe und das Finale war ein grandioser und beeindruckender Abschluss.

Für alle Sci-Fi- und Dystopien-Liebhaber ein unvergessliches Leseerlebnis!




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