Sonntag, 12. April 2015

|Rezension| Remember von Roland Jungbluth





Preis: € 14,99[D]
Einband: gebunden
Seitenanzahl: 384
Reihe:  Einzelband
Verlag: Arena

Verlag | Amazon



Inhalt:
Annabel und drei andere Jungs aus ihrer Schule, mit denen sie vorher nichts zu tun hatte, erwachen in einem Irrenhaus und wissen weder, wie sie dorthin gekommen sind noch wer ihre Eltern sind. Ihre Theorien auf die Frage, was mit ihnen geschieht, reichen vom Wahnsinnigwerden bis zu dem Tod. Die richtige Antwort suchen sie umgeben von Irren hinter verwirrenden Rätseln, die sie immer weiter verfolgen. Das Problem: Es wurde ihnen ein Ultimatum gestellt bis wann sie das Rätsel gelöst haben müssen, allerdings steht was danach passiert in den Sternen. Doch eins wissen die Jugendlichen: Sie wollen da raus!

Personen:

In der Geschichte spielen facettenreiche Protagonisten, durch die unterschiedliche Blickwinkel auf die Situation geschildert werden.
Annabel aka Anna hat rote Haare und verkörpert einen sturen und schlagfertigen Charakter mit sehr ausgeprägtem Orientierungssinn.
Michael war der Rugby Kapitän an der Schule und Anna erinnert sich an ihn, als arroganten Schnösel, doch es stellt sich heraus, dass er ein netter und hilfsbereiter Junge ist, der von einem Ereignis aus seiner Vergangenheit verfolgt wird.
Eric ist homosexuell und dunkelhäutig, aber er steht zu seinem Anderssein. Jedoch hat er trotzdem Angst davor, deshalb schikaniert zu werden. Er ist ein sehr witziger Charakter, der der Geschichte auch ein wenig Humor schenkt.
George ist sehr still und introvertiert. Er ist sehr intelligent, aber er hat Angst davor unbedeutend zu sein. George versteckt seine Gedanken oft vor den anderen und zeigt keine Emotionen.

Meinung:

Beim Lesen konnte ich abschalten und die Außenwelt völlig vergessen. Ich fragte mich genauso wie die Charaktere durchgängig, was da vor sich geht und obwohl immer wieder Ausschnitte aus einem Interview, das dem Leser Hinweise geben sollte,auftauchten, konnte ich mir keine Antwort erschließen. Viele unerwartete Wendungen erzeugten noch mehr Spannung und trotzdem sprang der Funke aus mir unerklärlichen Gründen nicht ganz über. Vielleicht hätte die Geschichte mit ausdrucksstärkeren Worten erzählt werden sollen. Die Rätsel, die in der Geschichte auftauchten und über die ich selbst tüchtig und aktiv mitgrübelte, wie auch die Atmosphäre der Anstalt machten das Buch zu einem verwirrenden, mysteriösen und angsteinflößenden Jugendthriller.

Fazit:

Remember ist ein mysteriöser und nervenauftreibender Jugendthriller mit variantenreichen Protagonisten, der aber noch ausdrucksstärker und spannender erzählt hätte werden können. Trotzdem ist das Buch sehr lesenswert und meiner Meinung nach für Jugendliche ab 12 Jahren geeignet.





1 Kommentar:

  1. Das Buch steht noch ganz oben auf meiner WuLi!
    Schön, dass es dir so gut gefallen hat.. Da rutscht es noch ein Stückchen höher ^^

    Liebe Grüße
    Skylar von skylars-books.blogspot.de

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