Dienstag, 26. Mai 2015

|Rezension| Das Labyrinth erwacht von Rainer Wekwerth





Preis: € 16,99[D]
Einband: gebunden
Seitenanzahl: 408
Reihe:  1/3
Verlag: Arena

Verlag | Amazon



Inhalt:


Sieben Jugendliche wachen ohne jegliche Erinnerungen in einer Steppenlandschaft auf. Einer von ihnen hat einen Nachricht erhalten, auf der steht, dass sie in der ersten Welt eines Labyrinths seien und sie zu den Toren gelangen müssen, um sich vor ihren Verfolgern zu retten. Jedoch gibt es bei dieser Sache zwei Probleme: Es gibt nur sechs Tore, was heißt, dass in jeder Welt einer Zurückbleiben und sterben muss und sie sind nicht allein im Labyrinth!
Die Jugendlichen merken schnell, dass es am Besten ist sich zusammenzuschließen, doch es gibt auch Einzelkämpfer unter ihnen, die im Überlebenskampf alles riskieren würden.


Meinung:


Die sieben Jugendlichen sind ungefähr gleich alt, könnten jedoch nicht unterschiedlicher sein. Es gibt ruhige, mitfühlende, egoistische und wilde Charaktere, von deren Eigenschaften man am Anfang recht wenig mitbekommt, da sie sich nicht an sich selbst und ihr vorheriges Leben erinnern können.
Da ist Jeb, der die Nachricht erhalten hat und immer optimistisch beleibt, Jenna, die Mut und Kampfgeist zeit und nicht so einfach die Fassung verliert, Tian, der Mental schwache Asiate, der sich seinen Gefühlen hingibt und die schwache, zerbrechliche Mary, die durch ihre Wut angetrieben wird und oft ans aufgeben denkt. Dann ist da noch Kathy, sexy und zu allem bereit, ihr ist klar, dass sie über Leichen gehen würde, um lebend aus dem Labyrinth zu kommen und León, der von Kopf bis Fuß tätowierte Latino, der als Einzelkämpfer im Labyrinth aufwacht und sich dann schwer an das Gruppenleben gewöhnt. Er ist bereit zu kämpfen und gibt nicht auf.

Durch die verschiedenen Charaktere und die ausreichende Beschreibung der Umgebung wird die Geschichte sehr gut vorstellbar und realistisch. Der Schreibstil ist toll aber am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig, da die Sichten oft Gewechselt werden und die Handlung eigentlich aus der 3. Person geschrieben ist, die Gedanken aber in erster Person, wodurch ich aber einen besseren Überblick bekam, was in den Protagonisten vorgeht und ich sie, obwohl es so viele sind, schnell kennen lernen konnte. Außerdem entwickelte ich schnell Symphatie, Antisymphatie und sogar Neutralität gegenüber den Charakteren. Es macht Spaß die Entwicklung der verschiedenen Protagonisten mitzuerleben. Der Anfang war nicht unbedingt sehr spannend, aber es ging ohne lange Vorgeschichte schon richtig los und der zweite Teil des Buchs wird dann umso spannender. Eine Liebesgeschichte ist auch vorhanden , wobei ich es auf der einen Seite etwas zu wenig fand, andererseits aber den Umständen entsprechen etwas unrealistisch und unpassend. Das Buch ist sehr flüssig lesbar und ich tauchte beim Lesen in die Welt ein, wobei auch die authentischen und nachvollziehbaren Dialoge halfen.

Fazit:

„Das Labyrinth erwacht“ ist ein gutes, spannendes Buch, das man sehr flüssig lesen kann und dessen Geschichte eine sehr kreative Idee ist. Teilweise ist die Geschichte auch ein wenig brutal, weswegen es eher ein lohnendes Leseerlebnis für Jugendliche ab 14 ist. Sehr empfehlenswert für alle, die ein spannendes, nervenzereißendes Buch mit einem Hauch von Liebe lesen wollen.










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