Sonntag, 26. Februar 2017

|Rezension| Evermore - die Unsterblichen von Alyson Noel

Preis: € 8,99 [D] (Taschenbuch)
Seitenanzahl: 384
Reihe: 1/6



Inhalt:

Ever kann nach einem Autounfall, bei dem ihre Familie ums Leben kam, Gedanken lesen und Auren sehen, was sie jedoch vor allen geheim hält.
Als Damen in ihre Klasse kommt, merkt sie sofort, dass er anders ist, denn bei ihm funktioniert ihre Gabe nicht.
Aber sie hat sich schon lange nicht mehr so glücklich gefühlt, wie wenn sie mit Damen zusammen ist.
Doch Ever kann nicht die Tatsache ignorieren, dass die Menschen, bei denen ihre Gabe nicht funktioniert, eigentlich schon tot sind.


Meinung:

Ever versteckt sich hinter ihren Kaputzenpullis und Kopfhörern, um die Gedanken der anderen nicht an sich heranzulassen. Sie versucht alle zu ignorieren, außer ihre zwei besten freunde
Ever gibt sich selbst die Schuld an dem Autounfall und sie hat regelmäßig Kontakt mit dem Geist ihrer Schwester, die noch nicht im Jenseits ist. Obwohl Ever es nicht einsieht, braucht sie ihre Schwester.
Doch vor allem wünscht sie sich ganz normal zu sein.
Ever ist eine sehr eigenen Protagonistin, an die man sich erst gewöhnen muss.

Am Anfang der Geschichte ist die Handlung sehr seltsam und merkwürdig und vieles wird zu ausführlich beschrieben, sodass manches übertrieben wirkt.
Ich konnte das Buch recht schnell lesen, aber die Idee dahinter war nicht ganz ausgereift. Sie hätte wesentlich mehr Potenzial gehabt.
Obwohl man sich die Handlung gut vorstellen konnte, wirkte sie sehr surreal und alles andere als authentisch. Die Autorin konnte das Ganze nicht glaubhaft herüberbringen.
Ich hätte mir einen abwechslungsreicheren Schreibstil mit mehr Variationen des Wortschatzes gewünscht.
Die Szenen in denen Ever und Damen alleine waren, wurden allerdings sehr schön beschrieben.
Außerdem wurde die Spannung recht gut aufgebaut und ich muss ein Lob für die individuelle Gestaltung der Charaktere aussprechen.

Fazit:
„Evermore“ ist ein Buch mit ein paar schönen Szenen, aber mit einer Idee, die besser umgesetzt hätte werden können. Die Geschichte ist für Fantasyliebhaber geeignet, aber nicht unbedingt ein Must-Read.



Samstag, 25. Februar 2017

|Challenge| Save your SuB - Challenge 2017




Ich möchte mir dieses Jahr diese Challenge von Diary of a Booklover vornehmen, da ich endlich die Bücher lesen möchte, die schon ewig in meinem Regal versauern, die ich aber fast alle zur Zeit als ich sie gekauft hatte unbedingt lesen wollte. 


So funktioniert die "Save your SuB" Challenge:


Sucht euch die 12 ältesten Bücher auf eurem SuB (Stapel ungelesener Bücher) aus. Es geht hier nicht um das Erscheinungsjahr, sondern darum, wie lange sie schon ungelesen in eurem Regal stehen, also um das Kaufjahr. Wer keinen genauen Überblick hat, kann sich natürlich trotzdem am Erscheinungsdatum orientieren oder einfach schätzen.Nun nehmt ihr euch jeden Monat eins der Bücher vor und aktualisiert auf eurem Blog, wie weit ihr mit der Challenge schon gekommen seid. Natürlich dürft ihr das Ganze auch abwandeln und mehr Bücher lesen.

Meine 12 ältesten SuB-Bücher:

  1. Erebos  von Ursula Poznanski
  2. Veronica Mars - zwei vermisste sind zwei zu viel von Thomas & Graham
  3. Looking for Alaska von John Green
  4. Leaving Paradise von Simone Elkeles
  5. Pinguinwetter von  Britta Sabbag
  6. Das geheimnis von Ella & Micha von Jessica Sorensen
  7. Gebannt von Veronica Rossi
  8. Das Licht der letzten Tage von Emily St.John Mandel
  9. Der Beweis, dass es ein Leben außerhalb meines Zimmers gibt von Melissa Keil
  10. Der Tag als wir begannen, die Wahrheit zu sagen von Susan Juby
  11. Auf und davon von David Arnold
  12. Ich würde dich so gerne küssen von Patrycja Spychalski
Also diese 12 Bücher nehme ich mir für dieses Jahr vor, ich werde mir allerdings nicht pro Monat eins heraussuchen, sondern ich lese sie spontan verteilt übers Jahr, da ich weiß, dass ich meistens auf die Bücher, die ich mir quasi zwingend vornehme erst gar keine Lust habe und das möchte ich vermeiden, indem ich sie nach Lust und Laune lese.






Sonntag, 12. Februar 2017

|Rezension| Lola and the boy next door-Stephanie Perkins


Preis: € 9,99 [D] (Taschenbuch)
Seitenanzahl: 368
Reihe: 2/3
Sprache: Englisch (deutscher Titel: Schmetterlinge im Gepäck)
Verlag | Amazon



Inhalt:

"Lola Nolan is a budding costume designer, and for her, the more outrageous, sparkly, and fun the outfit, the better. And everything is pretty perfect in her life (right down to her hot rocker boyfriend) until the Bell twins, Calliope and Cricket, return to the negihborhood. When Cricket, a gifted inventor, steps out from his twin sister’s shadow and back into Lola’s life, she must finally reconcile a lifetime of feelings for the boy next door."

Quelle: http://www.penguinrandomhouse.com/books/306665/lola-and-the-boy-next-door-by-stephanie-perkins/9780142422014/


Meinung:

Ich hatten hohe Erwartungen an dieses Buch, da ich „Anna and the french kiss“ (unsere Rezension), unglaublich toll fand und ich von der Autorin und der Reihe nur Gutes gehört habe.

Lola hat Probleme mit ihrer leiblichen Mutter und wohnt deshalb bei ihrem Onkel und seinem Lebensgefährten. Sie ist sehr kreativ und talentiert. Außerdem liebt sie sich zu kostümieren und verrückt zu sein.

Cricket studiert und ist wegen der Karriere seiner Schwester oft umgezogen. Außerdem ist er sehr schüchtern.

Ich fand es übrigens auch großartig, dass man auch in diesem Teil wieder von Anna und St.Clair zumindest ein bisschen was mitbekommt, denn ich hab diese Charaktere aus "Anna and the french kiss" absolut ins Herz geschlossen.

Im Verlauf der Geschichte wurde mir ein bisschen zu wenig Spannung aufgebaut und es dauerte eine ganze Weile bis das Buch mich gepackt hatte und ich endlich in einen Lesefluss kam. 
Trotzdem war es von Anfang an sehr interessant die Geschichte zu verfolgen. Einmal haben mir die individuell gestalteten Charaktere und Beziehungen sehr gut gefallen und auch die Liebesgeschichte ist mir sehr nah gegangen und ich fand sie unglaublich schön.
Mir haben besonders die tiefgründigen Messages, die das Buch vermittelt gefallen: 
Zum  einen,  dass man sein eigenes Ich nicht verleugnen sollte und dann, dass man Menschen eine zweite Chance geben sollte.

Der Schreibstil hat mich auch in diesem Teil wieder sehr begeistert. Die Umgangssprache hilft Lola als Charakter zu verstehen und gibt ihr einen weiteren Charakterzug und eine eigene Stimme.

Da ich das Buch auf Englisch gelesen habe, fiel es mir manchmal schwer es zu verstehen, vor allem aufgrund der Umgangssprache, aber auch weil einige Wörter benutzt wurden, die man mit dem Schulenglisch nicht unbedingt kennt.

Die Idee war originell und auch überhaupt nicht extrem klischeebehaftet, was man ja von anderen Liebesgeschichten nur zu gut kennt. Es war sehr erfrischend einfach mal etwas Neues zu lesen.


Fazit: 
„ Lola and the boy next door“ ist eine schöne Liebesgeschichte für Teenager mit leichtem Inhalt. Es ist perfekt für zwischendurch und man kommt aus dem Schwärmen gar nicht mehr heraus.






Sonntag, 5. Februar 2017

|Rezension| Von wegen Liebe - Kody Keplinger


Preis: € 8,99 [D]
Seitenanzahl: 349
Reihe: Einzelband


Inhalt:

"Das hat Bianca gerade noch gefehlt. Der eingebildete Wesley, dem alle Mädchen an ihrer Schule zu Füßen liegen, spricht sie an. Und hat die Stirn, ihr rundheraus zu sagen, dass er das nur tut, um an ihre hübsche Freundin ranzukommen. Schneller, als er denken kann, hat er ihre Cola im Gesicht. Auf so jemand fällt Bianca nicht rein. Aber als zu Hause alles schief geht, lässt sie sich doch mit ihm ein. Heimlich und völlig unverbindlich, versteht sich. Mit Liebe hat das nichts zu tun. Oder?"

Quelle: https://www.randomhouse.de/Taschenbuch/Von-wegen-Liebe/Kody-Keplinger/cbt/e413997.rhd


Meinung:

Ich hatte relativ hohe Erwartungen, da mich der Trailer zum Film neugierig gemacht hatte und ich viel Gutes von dem Buch im World Wide Web gehört bzw. gelesen habe.
Die Protagonistin Bianca ist die Vernünftige in ihrem Freundeskreis und fällt wohl eher unter die Kategorie Partymuffel. Sie beschreibt sich selbst als kräftig und klein und hat ein kleinen Tick, der sie ihre Kleider immer wieder zusammenlegen lässt, um sich zu beruhigen.
Ich fand sie sehr sympathisch, da sie sowohl humorvoll als auch schlagfertig und direkt ist.
Wesley, der männliche Charakter, in dem es in diesem Buch geht, ist ein arroganter und reicher Mädchenschwarm, der in der Geschichte zunächst als Player auftritt. Während der Geschichte entwickelte ich aber immer mehr Sympathie für ihn.
Die Freundinnen von Bianca kümmerten sich immer gut um Bianca und schleppten sie gegen ihren willen stets mit auf Partys. Ich konnte erkennen, dass sie sehr gute Freundinnen für Bianca waren und sie sie immer unterstützen.
Generell waren die Charaktere sehr authentisch und wirkten nicht wirklich wie aus einem Buch sondern, wie aus dem echten Leben entnommen.
Zugegeben, die Geschichte fällt etwas in das Klischee graue Maus trifft auf Mädchenschwarm, aber hier wird das ganze irgendwie kreativ neu aufgewickelt.
Biancas Gefühle waren sehr ausführlich beschrieben und konnte ich sehr gut nachempfinden.
Generell konnte ich das Buch sehr schnell und flüssig lesen und obwohl nicht sehr viel Spannung aufgebaut wurde, zog mich das Buch immer wieder zu ihm zurück und schenkte mir ein tolles Leseerlebnis.
Auch die Hintergrundgeschichten waren sehr interessant und oft berührten sie mich emotional, da sie wirklich tragisch waren. Diese tiefgründigen Hintergrundhandlungen ließen die Geschichte aus dem typischen Klischee fallen.


Fazit:
„Von wegen Liebe“ ist eine schöne und witzige Liebesgeschichte, die erfrischend ist und trotz recht einfacher Handlung, tiefsinnige Hintergrundgeschehnisse beinhaltet. Außerdem vermittelt das Buch dem Leser eine tolle Message.
Es war auf jeden Fall eine lohnende Leseerfahrung und erfüllte meine Erwartungen, obwohl es mich auch überraschte, da es ganz anders als im Filmtrailer war.